Erbsensuppe gehört zu den Gerichten, die man an kalten Tagen am liebsten mit beiden Händen um die Schale hält. Deftig, sämig und mit knusprigem Speck sowie herzhaften Würstchen verfeinert, ist sie ein echter Klassiker der deutschen Hausmannskost – und dazu noch richtig sättigend.
Der wichtigste Trick: Die getrockneten Erbsen sollten unbedingt über Nacht eingeweicht werden. Das verkürzt nicht nur die Kochzeit deutlich, sondern sorgt auch für eine gleichmäßigere, cremigere Konsistenz.
Warum dieses Erbsensuppe Rezept funktioniert
Das Übernacht-Einweichen der Erbsen macht sie gleichmäßig weich und verkürzt die Garzeit erheblich. Der ausgelassene Speck bildet die aromatische Basis, auf der das gesamte Gericht aufbaut. Und das teilweise Pürieren am Ende sorgt für die charakteristische sämige Konsistenz, ohne dass die Suppe komplett glatt wird.
Erbsensuppe mit Speck und Würstchen
Zutaten
Zubereitung
- Eingeweichte Erbsen abgießen und abspülen.
- Speck in Öl auslassen, bis er knusprig ist.
- Zwiebeln zugeben und glasig dünsten.
- Karotten, Kartoffeln und Lauch zugeben und kurz mitdünsten.
- Erbsen zugeben, mit Brühe auffüllen und aufkochen lassen.
- Zugedeckt bei niedriger Hitze 60 bis 75 Minuten köcheln, bis die Erbsen weich sind, gelegentlich umrühren.
- Suppe teilweise pürieren für eine cremigere Konsistenz, falls gewünscht.
- Würstchen in Scheiben schneiden, in den letzten 10 Minuten zugeben und mit erwärmen.
- Mit Majoran, Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.
Hinweise
Varianten
Vegetarisch: Speck und Würstchen weglassen, dafür etwas geräuchertes Paprikapulver für Rauchgeschmack zugeben.
Cremiger: Die Suppe komplett pürieren für eine ganz glatte Konsistenz statt der klassischen stückigen Variante.
Aufbewahrung
Im Kühlschrank hält sich die Erbsensuppe bis zu 4 Tage und wird beim Aufwärmen oft noch dicker – bei Bedarf etwas Wasser oder Brühe zugeben. Sie lässt sich außerdem hervorragend bis zu 3 Monate einfrieren.
Häufig gestellte Fragen
Muss man die Erbsen einweichen?
Ja, getrocknete Erbsen sollten über Nacht eingeweicht werden, sonst verlängert sich die Kochzeit erheblich und die Suppe wird ungleichmäßiger.
Warum wird meine Suppe nicht cremig?
Meist ist die Kochzeit zu kurz oder die Erbsen wurden nicht eingeweicht. Längeres Köcheln und teilweises Pürieren helfen.
Herkunft von Erbsensuppe
Erbsensuppe gehört zur traditionellen norddeutschen Winterküche und wurde ursprünglich mit geräuchertem Speck zubereitet, um lange satt zu machen. Getrocknete Erbsen waren über Jahrhunderte ein wichtiges Vorratsnahrungsmittel. Mehr zur Geschichte findest du im Wikipedia-Artikel zu Erbsensuppe.
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